Institut für diskriminierungsfreie Bildung
Diskriminierungskritische Bildungsarbeit ist die Expertise des IDB. Neben Beratungsleistungen bieten wir wissenschaftlich fundierte Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Inhouse-Seminare und Vorträge für verschiedene Zielgruppen im Themenfeld Diversität und Diskriminierung. Darüber hinaus erstellen, evaluieren und begutachten wir Materialien, Konzepte und Projekte.

Über uns

Das IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung wurde 2013 in Berlin ins Leben gerufen. Seitdem arbeiten wir mit qualifizierten Kooperations- und Netzwerkpartner*innen zusammen. 2014 wurde das IDB als Preisträger des Wettbewerbs „Act for Impact“ ausgezeichnet.

Unsere Vision

Das IDB verfolgt das Ziel, zum Abbau von Diskriminierungen, wie Rassismus, Sexismus, Klassismus oder Diskriminierung aufgrund von körperlicher Beeinträchtigung, beizutragen. Mit unserem Angebot wollen wir Ihrer und unserer Vision von einer diskriminierungsfreien Gesellschaft ein Stück näher kommen. Gegenwärtig haben Diskriminierungen jedoch eine große Bedeutung für die politische Ordnung, sozialen Verhältnisse und das gesellschaftliche Geschehen. Deshalb können wir uns nicht einfach individuell „frei von Diskriminierung“ machen. Umso wichtiger ist es deshalb, Diskriminierungen bewusst entgegenzutreten: Die Vision einer diskriminierungsfreien Gesellschaft macht eine klare Positionierung gegen bestehende Diskriminierungen notwendig. Sie fordert eine handlungsorientierte Kritik an Diskriminierung heraus, um davon ausgehend Möglichkeiten für ihre Überwindung entwickeln zu können.

Unser Ansatz

Die Arbeit des IDB baut auf einem diskriminierungskritischen Ansatz auf. Diskriminierungskritik meint die bewusste und klare Positionierung und das konsequente und aktive Eintreten gegen Diskriminierungen mit ihren Machtasymmetrien. Dabei spielen die Perspektiven von diskriminierungserfahrenen Menschen eine zentrale und impulsgebende Rolle.

Unser Ansatz fordert die Reflexion der eigenen Eingebundenheit in Machtverhältnisse ein: Ein diskriminierungskritisches Vorgehen fokussiert Handlungsräume und benennt Fallstricke für ein selbstkritisches Eintreten gegen Diskriminierungen, ohne ein vermeintliches Rezeptwissen hierfür vorzugeben. Um Diskriminierungen entgegentreten zu können, ist die Auseinandersetzung mit der Funktionsweise von Ausgrenzungsmechanismen wesentlich.

Eine diskriminierungskritische Praxis ist gekennzeichnet von Widersprüchen und Ungewissheit Diskriminierungskritik ist ein lebenslanger Lernprozess, den das IDB mit seinem nachhaltigen Angebot unterstützt.