Institut für diskriminierungsfreie Bildung
Diskriminierungskritische Bildungsarbeit ist die Expertise des IDB. Neben Beratungsleistungen bieten wir wissenschaftlich fundierte Fort- und Weiterbildungsangebote sowie Inhouse-Seminare und Vorträge für verschiedene Zielgruppen im Themenfeld Diversität und Diskriminierung. Darüber hinaus erstellen, evaluieren und begutachten wir Materialien, Konzepte und Projekte.

Angebot

Inhouse-Seminare

Mit unseren Inhouse-Seminaren bieten wir Organisationen wie Unternehmen, Vereinen, Institutionen und Initiativen sowie einzelnen Abteilungen zielgruppenspezifische interne Workshops und Fortbildungen zu gegenwärtigen Anliegen an. Auf der Basis ausführlicher Vorgespräche werden die Inhalte der Seminare auf die zentralen Fragestellungen und Bedürfnisse der jeweiligen Organisation hin zugeschnitten.

Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit den auf die Zielgruppe angepassten Inhalten rund um das Thema Diskriminierung können wesentliche/ praktische/ Ziele eines Inhouse-Seminars  die diskriminierungskritische Reflexion der eigenen Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit sowie der Organisationsstruktur sein. Neben Team- und Organisationsentwicklung gehört auch die diskriminierunkritische Entwicklung eines Leitbildes zu den möglichen Gegenständen von Inhouse-Seminaren.

Unsere Inhouse-Seminare führen wir in Teams von zwei Referent*innen durch.

Prozessbegleitung

Veränderungsprozesse in Organisationen anzustoßen und zu gestalten, ist eine Herausforderung. Wir bieten Organisationen wie Unternehmen, Vereine(n), Institutionen, Initiativen sowie einzelnen Abteilungen, die Veränderungsprozesse zum Abbau von Diskriminierung anstoßen wollen oder sich bereits in einem solchen Vorgang befinden, bedarfsgerechte begleitende Unterstützung.

Unsere prozessbegleitenden individuell abgestimmten Programme gliedern sich in der Regel in drei Phasen: Während der Prozessvorbereitung wird der Ist-Zustand evaluiert und der Handlungsbedarf definiert. Darauf folgt der Veränderungsprozess, der z. B. Workshops und die Supervision der Koordinationsgruppe beinhalten kann. In der letzten Phase werden die erarbeiteten Veränderungen stabilisiert und nachhaltig in der Arbeit und Kultur der Organisation verankert.

Beratung und Coaching

Unsere individuelle diskriminierungssensible Beratungs- und Coachingarbeit zu aktuellen Fragestellungen und Anliegen findet meist im persönlichen Gespräch oder telefonisch statt und richtet sich an Einzelpersonen und Teams. Im Allgemeinen ist diese Leistung in ein Gesamtkonzept, wie beispielsweise eine Prozessbegleitung, eingebunden und wird auf diese Weise auch mit anderen Maßnahmen, z. B. Inhouse-Seminaren, kombiniert.

Bei dieser Form der Zusammenarbeit können Fragen rund um diskriminierungssensible Organisationsentwicklung oder auch konkrete praxisrelevante Fachfragen, die mehrere Bereiche einer Organisation betreffen, behandelt werden.

Material- und Konzeptentwicklung

Als Auftrag oder in Zusammenarbeit erstellen und überarbeiten wir zielgruppenspezifisch u. a. Bildungsmaterialien, Handreichungen, Leitlinien und Expertisen oder auch Konzepte für Veranstaltungen wie Seminare und Workshops. Konzeptentwicklung und Materialerstellung werden von uns unter Rückgriff auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung zu Diversität und Diskriminierung erarbeitet. Gerne stehen wir außerdem bei der Erstellung und Überarbeitung von Konzepten oder Materialien beraterisch zur Seite.

Evaluation und Begutachtung

Weil diskriminierende Benachteiligungen z. B. bei der Erstellung von Unterlagen wie Materialien der Öffentlichkeitsarbeit, Leitlinien und Bildungsmaterial nicht mitgedacht werden, kommt es hier oftmals zu unbeabsichtigten Ausschlüssen. Mit unserem Angebot der diskriminierungssensiblen Evaluation und Begutachtung unterstützen wir Sie dabei, Ihre Projekte zu evaluieren, ohne dabei gesellschaftlich wirksame Machtverhältnisse aus dem Blick zu verlieren.

Unsere Expertise liegt in der diskriminierungssensiblen qualitativen Evaluation: Eine Evaluation kann sowohl prozessbegleitend als auch nach Fertigstellung eines Materials erfolgen. Möglich ist eine Einbettung der Evaluationsarbeit in verschiedene Angebotsformate, wie beispielsweise in eine Beratung oder Prozessbegleitung.